Persönliche Fluchtmasken, die Lebensretter im Notfall

Fluchtmasken, im amerikanischen Personal Respiratory Protection Devices (PRPD- Persönliche Atemschutzgeräte) sind kleine transportable Fluchtmasken die in einem zeitlich begrenzten Rahmen (ca. 15 -20 Minuten), eine gefahrlose Flucht aus einem Notfall (Brand, Rauch, chemischer Unfall oder terroristische Attacke durch den Einsatz von Chemikalien oder Bakterien), gewährleisten.

Diese kleinen Flucht- und Schutzmasken sind in der Lage Todesfälle und ernsthafte Vergiftungen durch Feuer und giftige Schadstoffe zu verhindern. In erster Linie sind sie für den Schutz von Privatpersonen und Arbeitskräften gedacht. Sie unterscheiden sich zu den recht großvolumigen und schweren professionellen Atemschutzgeräten der Feuerwehr und anderen professionellen Einsätzen, teilweise auch mit externer Sauerstoffversorgung. Diese Geräte können mit diesen Fluchtmasken nicht verglichen werden und  haben einen anderen Anwendungsfall.

Denken wir nur an die vielen Schwelbrände in Altenheimen, Hoch- und Krankenhäuser oder an terroristische Attacken. Gehen wir zurück ins Jahr 1980, der schreckliche Brand im MGM Grand Hotel in Las Vegas. 87 Todesopfer (die meisten, über 70, starben an einer Rauchgasvergiftung) und über 2.000 Verletzte waren das Ergebnis des großen Feuers. Viele haben überlebt durch einen einfachen Schutz, wie ein nasses Handtuch über Mund und Nase und viele Menschenleben mehr hätten gerettet werden können, wenn Sie eine entsprechende persönliche  Schutzmaske griffbereit gehabt hätten.

Der Brand und die Rauchentwicklung beim Feuer des MGM Grand Hotel in Las Vegas 1995

Bildquelle: http://www.legacy.com/news/explore-history/article/mgm-grand-hotel-fire

Diese persönlichen Fluchtmasken haben nur den einen Zweck, die Flucht ins rettende „Freie“ zu ermöglichen. Zusätzliche 15 oder 20 Minuten sind eine Menge Zeit und können das Leben retten.

Ein weiterer Fall ist der Schutz vor toxischen Kampfstoffen in speziellen Gefahrensituationen wie terroristische Übergriffe. Auch hier kann eine persönliche Schutzmaske Leben retten. Wichtig hierbei ist die Mobilität der Maske, ein geringes Gewicht und die kleine Verpackung, lassen eine Mitnahme zu jeder Tages- oder Nachtzeit ohne große Umstände zu. Ferner ist diese Fluchtmaske in Sekunden (und wirklich Sekunden) über den Kopf gestülpt und einsatzbereit.

 

Terrorgefahr in Deutschland – De Maizière fordert mehr Wachsamkeit der Bürger

 

Ein Anschlag in Deutschland sei möglich, sagt der Innenminister. Deshalb seien die Behörden auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Das müsse Teil der „Sicherheitsarchitektur“ werden, so de Maizière in einem Zeitungsinterview.

                                                               Frankfurter Allgemeine 15.06.2016

Bildquelle: www.bmi.bund.de – Henning Schacht                                         Video: Leben retten - Bist DU vorbereitet 

 

1995 ereignete sich ein schlimmer Giftgasanschlag in der Tokioter U-Bahn. 13 Tote und über 6.000 Verletzte waren das Ergebnis. Im September und Oktober 2001 verstarben bei Anthrax (Milzbrand) Anschlägen in den Vereinigten Staaten insgesamt 5 Menschen. 

Der persönliche Arbeitsschutz in Industrieunternehmen, Behörden, Rettungseinsätzen und Laboren/Instituten zählt ebenfalls als Anwendungsfall für persönliche Flucht- und Schutzmasken. Bedingt durch die kleinen Abmessungen und das geringe Gewicht, kann die Maske rund um die Uhr am Körper mitgeführt werden. Ein Hauptargument für den Einsatz dieser Maskenart.

                        Unser Motto - STAY SAFE                                                   Video: Industrieeinsatz Fluchtmasken

Wie sehen nun diese persönlichen Fluchtmasken aus? Hier ein Beispiel, die DURAM Fluchtmasken:

Der Vorteil dieser persönlichen Schutzmasken ist ihre unschlagbare Kompaktheit, nicht viel größer als eine Smartphone-Tasche und kann daher den ganzen Tag am Körper getragen werden oder in der Handtasche mitgenommen werden.

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